DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Die Gewöhnliche Rosskastanie Aesculus hippocastanum L. aus der Familie der Hippocastanaceae hat sich als Zierpflanze in weiten Teilen Europas verbreitet.
Der ursprünglich in unseren Wäldern beheimatete Kastanienbaum kam erst im 16. Jahrhundert wieder in seine Heimat zurück. Der Arzt und Botaniker Carl Clusius brachte die braun gelackten Früchte als Abschiedsgeschenk von einem türkischen Sultan mit. Er pflanzte sie im Hofgarten zu Wien und von dort breitete sich die Rosskastanie rasch aus und ist heute ein begehrter Baum in Parkanlagen und Biergärten.
In der Naturheilkunde benutzt man von der Rosskastanie die Rinde und die an der Sonne getrockneten Samen.
Die rotbraunen Samen enthalten Saponine, Flavonoide und Gerbstoffe. Extrakte aus den Samen haben gefässabdichtende und venenstärkende Eigenschaften. Die Rosskastanie wirkt antiseptisch (keimtötend), gallentreibend, harntreibend, krampflösend, magenwirksam (verdauungsfördernd), stimulierend (anregend), tonisch und wundheilend. Der Geschmack der Kastanien (Früchte) ist kräftig bitter.
Rosskastanien-Extrakte werden heute vorwiegend zur Behandlung von Venenbeschwerden eingesetzt, also bei Krampfadern, Schmerzen, Juckreiz, Schwellungen und müden Beinen. Weitere Anwendungsgebiete sind Wadenkrämpfe, Blutergüsse, Sportverletzungen, Hämorrhoiden und Hauterkrankungen.
Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden, Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfschmerzen und Schwindel.
In der Homöopathie kommen Potenzierungen von D1-D3 des Arzneimittels Aesculus hippocastanum bei venösen Stauungszuständen, Hämorrhoiden, Entzündungen der oberen Atemwege und bei Schmerzen im Lenden-Kreuzbein zur Anwendung.
Zirkulationsfördernde Bäder macht man mit einem Vollbad bei einer Temperatur von 33 bis 34 °C. Für die Herstellung des Rosskastanien-Absudes benutzt man 500 g zerkleinerte Rinde von Rosskastanien auf 4 Liter Wasser. Die Rinde muss 15 Minuten kochen, dann wird der Absud filtriert und noch heiss in das Badewasser gegeben.

FUSSREFLEXZONEN-BEHANDLUNG

Wer mit den Füssen fest auf der Erde steht, kann mit dem Scheitel den Himmel berühren.
(Hans Kudszus, 1901-1977, dt. Schriftsteller)

Im Fuss spiegelt sich die gesamte Anatomie des menschlichen Körpers.

Bereits die alten Ägypter kannten eine Form der Fussreflexzonenbehandlung, wie auf Wandmalereien aus dem Jahr 2300 v.Chr. entdeckt wurde.

Die Reizsetzung am Fuss mit Daumen und Zeigefinger, sowie grundsätzlich die Berührung am Fuss unterstützt den Menschen dabei, in sein seelisches Gleichgewicht zu kommen. Die Fussreflexzonenbehandlung führt über die Reflexzonen des Körpers zu einer erhöhten Durchblutung der Organe, der Stoffwechsel wird angeregt und die Immunabwehr gestärkt.

Der gesamte Organismus wird angesprochen, kann sich entspannen und Krankheitszustände können sich lösen.


Nicole Esther Ecker

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.