DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

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Heilpflanze des Monats

Löwenzahn (Taraxacum officinale)

 

Volkstümlicher Name: Butterblume, Kuhblume

Die Blätter erinnern an die Zähne eines Löwen. Seine leuchtend gelben Blüten sind der erste kräftige Farbtupfer auf den Frühlingswiesen. Ist der Löwenzahn verblüht, hinterlässt er zahlreiche fallschirmartige Früchte und wird zur ‘Pusteblume’.

Aus den zarten, jungen Blättern lassen sich feine Salate mit herb-würzigem Geschmack zubereiten. Als Heilkraut ist Löwenzahn schon seit dem Altertum bekannt. Die gesamte Pflanze wird als Arznei verarbeitet, also Blüten, Blätter und die Wurzel. Wichtige Wirkungen sind selten vorkommende Bitterstoffe, die bewirken, dass mehr Speichel und Magensäure ausgeschüttet werden. Gleichzeitig fördern sie die Freisetzung von Verdauungshormonen und Enzymen und fördern den Gallenfluss. Dieser Effekt bringt die Eiweiss-Aufnahme auf Trab. Auch wenn sich nach einer fettreichen Mahlzeit der Bauch bläht oder sich ein unangenehmes Völlegefühl einstellt, kann die Heilpflanze helfen.

Im Löwenzahn sind ausserdem Schleimstoffe und Inulin enthalten. Diese wirken entzündungshemmend und stärken die Abwehrkräfte. Weitere Inhaltsstoffe sind die leicht wassertreibenden Flavonoide.

Zu beachten: Bei Überempfindlichkeit, Verschluss oder Entzündung der Gallengänge, Gallensteine, Lebererkrankungen, Magen- oder Darmgeschwüren sollte der Löwenzahn nicht angewendet werden.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.