DREI-KLANG-PRAXIS

Gesundheitspraxis

www.drei-klang-praxis.ch
Tel. +4179 599 63 84

Marktgasse 8
4460 Gelterkinden

Heilpflanze des Monats


Fenchel (Foeniculum vulgare)

 

Fenchel (Volkstümlicher Name: Brotsamen, Frauenfenchel) ist ein Wunder der Vielfalt. Er zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt. Im antiken Griechenland empfahlen Heilkundige stillenden Frauen Fencheltee zu trinken, um die Milchbildung anzuregen. Seit dem Mittelalter ist die Wirkung bei Verdauungsbeschwerden bekannt.

Fenchel ist ein pflanzliches Arzneimittel mit auswurffördernder, krampflösender, entschäumender und blähungstreibender Wirkung, das zur Behandlung von Erkältungskrankheiten und Verdauungsstörungen verwendet wird. Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Fenchelfrüchten. Sie enthalten reichlich ätherisches Öl. Fenchelzubereitungen lösen festsitzenden Schleim aus den Bronchien. Sie fördern zugleich dessen Abtransport aus den Atemwegen. Fenchelfrüchte können daher Erkältungsbeschwerden wie Husten und Schnupfen lindern.

Auch bei Magen-Darm-Beschwerden kommt der Fenchel zum Einsatz. Er wirkt Blähungen, Völlegefühl und Magenkrämpfen entgegen. Sie können durch zu schwere, fettreiche Mahlzeiten, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder zu ballaststoffarme Ernährung ausgelöst werden. Für die Teezubereitung werden 1 Teelöffel zerstossene Fenchelfrüchte mit 150 ml kochendem Wasser übergossen. Nach 5 Minuten abseihen und ca. 2-3 Tassen täglich trinken. Die Einnahme sollte 2 Wochen nicht überschreiten.

KLASSISCHE-HOMÖOPATHIE

Der einzige und höchste Beruf des Arztes ist es, kranke Menschen gesund zu machen. Das nennt man Heilen.
(Samuel Hahnemann, 1755 – 1843, Organon der Heilkunst, §1)

Das Grundprinzip der klassischen Homöopathie beschreibt Hahnemann als ‚similia similibus curentur – Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt‘. Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei, welche einem gesunden Menschen verabreicht wird, bei ihm ähnliche Symptome erzeugt, welche bei einem kranken Menschen in seinem Krankheitszustand auftreten. Dies wiederum heisst, dass der kranke Mensch, in seiner Krankheit positiv auf die Einnahme der potenzierten Substanz reagieren wird.

Wichtig ist in der Homöopathie die individuelle Ausdruckskraft der Beschwerden jedes Einzelnen. Nicht jede/r leidet beispielsweise unter stechenden Halsschmerzen. Halsschmerzen können auch ziehende oder drückende Schmerzen hervorbringen. Durch die Anamnese (v.a. Gespräch) wird die Summe aller Symptome, welche dem Klienten eigen sind, gesammelt, und mit der Summe all dieser Symptome wird das individuelle Mittel (Globuli oder Tropfen) gefunden und verabreicht.

Nicole Esther Ecker

Unser Angebot ist teilweise von der Krankenkassen-Zusatzversicherung (Alternativmedizin oder Komplementärmedizin) anerkannt und kann dort rückvergütet werden.

Der Preis richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Berufsverbände. Auf die Einkommenssituation wird Rücksicht genommen.